Fritz Mehler

Anwalt für Mietrecht in Hamburg

Hamburger Anwalt für Mietrecht bei Schönheitsreparaturen

Nach der Konzeption des bürgerlichen Gesetzbuchs ist die Instandhaltung der Mietsache grundsätzlich Sache des Vermieters. Mit der Wirklichkeit hat diese Konzeption des Gesetzgebers allerdings schon seit Jahrzehnten nicht mehr viel zu tun. Praktisch jeder Mietvertrag enthält heutzutage Formulierungen, die den Mieter zur Durchführung von Schönheitsreparaturen auffordert. Die gute Nachricht für Mieter lautet nach der immer klarer hervortretenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs: diese Klauseln im Vertrag sind in den meisten Fällen unwirksam! Bevor sie bei Auszug daher in den nächsten Baumarkt eilen lohnt es sich immer einen guten Rechtsanwalt Mietrecht der Überprüfung der Wirksamkeit der Schönheitsreparaturklausel in Mietvertrag zu beauftragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Wohnraum schon zu Mietbeginn unrenoviert übergeben wurde.

Der richtige Anwalt in Hamburg, wenn Ihr Vermieter sich weigert den tropfenden Wasserhahn zu reparieren

Die Instandhaltungspflicht des Vermieters für Wohnung schließt nach dem Gesetz sowohl große als auch kleine Reparaturen in ihrer Mietwohnung mit ein. Allerdings gibt es einen kleine vertragliche Hintertür, die sich Vermieter in der Regel offen halten. Die meisten Hamburger Mietverträge enthalten sogenannte Kleinreparaturklauseln, wonach der Mieter in bestimmten Fällen die Anwalt Hamburg Mietrecht bei KleinreparaturenReparatur, zum Beispiel eines tropfenden Wasserhahns, selbst vornehmen bzw. bezahlen muss. Auch hier gilt es aus anwaltlicher Sicht genau hinzugucken, denn es handelt sich in 99 % der Fälle nicht um eine Individualvereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter, sondern ihr Vermieter nutzt die gleiche Klausel für verschiedene Wohnungen oder einen im Internet von anderen Vermietern oder Verband publizierten Vertrag. Auch wenn das erst mal komisch klingt: damit werden die Klauseln ihres Mietvertrags zu AGB, an deren Wirksamkeit besonders strenge Anforderungen gestellt werden. So müssen zum Beispiel Kostenobergrenze (75 €), beschränkte Reichweite der Reparaturpflicht (Pflicht zur Reparatur nur von häufig benutzen Teilen, vgl. Wasserhahn) und eine jährliche kumulative Gesamtobergrenze vereinbart sein. Wenn nur eine dieser Bestimmungen fehlt, oder falsch formuliert ist, wird die gesamte Klausel unwirksam und sie können die Kosten für die Reparatur vom Vermieter zurückverlangen.

Welche Kosten verlangt in Hamburg ein Anwalt für Mietrecht?

Als junge Kanzlei setzen wir auf die neuste IT in Organisation und Fallbearbeitung und haben so eine schlanke Kostenstruktur geschaffen. Selbstverständlich geben wir in unseren Angeboten die mit diesen Effizienzgewinnen im Mietrecht geschaffenen Kostenvorteile gegenüber anderen Kanzleien an unsere Mandanten weiter. Lernen Sie uns am besten in eine ersten Gespräch kennen – einfach per Telefon in einer kostenlosen Ersteinschätzung. Wir stellen unsere Arbeitsweise vor, stecken die gemeinsamen Ziele ab und erstellen einen Kostenvoranschlag, wenn eine Vergütung nach dem RVG nicht in Frage kommt.

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